

Bauchzeit
wenn der Körper über die Verdauung spricht
Bauchzeit ist für dich, wenn du spürst:
Dein Bauch meldet sich – und du möchtest verstehen, warum.
Vielleicht fühlst du dich nach dem Essen oft aufgebläht oder schwer.
Vielleicht schwankt deine Verdauung, deine Energie ist unbeständig oder dein Körper reagiert sensibel auf bestimmte Lebensmittel.
Vielleicht isst du bewusst – und trotzdem fühlt sich dein Bauch nicht ruhig oder genährt an.
Im Ayurveda gilt der Bauch als Zentrum von Agni (Verdauungsfeuer).
Agni entscheidet darüber, wie gut Nahrung, Eindrücke und auch Emotionen verarbeitet werden. Ist Agni geschwächt oder unruhig, entstehen Rückstände – Ama (unverdaute Stoffwechselrückstände) –, die den Körper belasten und Beschwerden verursachen können.
In der Bauchzeit schauen wir gemeinsam hin:
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Wie stark ist dein Agni (Verdauungsfeuer) im Moment?
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Gibt es Hinweise auf Ama (Belastung durch Unverarbeitetes)?
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Wann, wie und in welchem Zustand isst du?
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Wie wirken Stress, Tempo und Alltag auf deine Verdauung?
Oft entstehen hier erste Aha-Momente:
Nicht nur was du isst, ist entscheidend, sondern wie, wann und in welchem inneren Zustand.
Manchmal braucht dein Bauch weniger Vielfalt, weniger Rohes oder weniger Druck – und dafür mehr Wärme, Rhythmus und Regelmässigkeit.
Bauchzeit ist ayurvedische Begleitung, die dich unterstützt, dein Verdauungssystem zu stabilisieren und wieder Vertrauen in deine Körpersignale zu entwickeln. Die Empfehlungen sind individuell, alltagstauglich und klar – ohne starre Regeln oder Diäten.
Mit der Zeit berichten viele Menschen von:
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weniger Blähungen und Schwer
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mehr Energie nach dem Essen
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einer ruhigeren Verdauung
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einem entspannteren Verhältnis zu Nahrung und Hunger
Bauchzeit ist kein schneller Reset.
Sie ist ein Prozess, der deinem Körper erlaubt, Schritt für Schritt wieder Ordnung, Klarheit und Stabilität zu finden.
Praxisnahes Beispiel
Du isst regelmässig kalt, roh oder unregelmässig – und fühlst dich danach müde oder aufgebläht.
Aus ayurvedischer Sicht ist das Agni (Verdauungsfeuer) überfordert.
Schon kleine Veränderungen wie warme Mahlzeiten, feste Esszeiten oder weniger Reize während des Essens können spürbar Entlastung bringen.
